Methoden der Handyortung

Möchten die Eltern wissen, wo sich ihr Kind mit dem Handy aufhält, ohne von dessen Aussage abhängig zu sein, kann eine Handortung genutzt werden. Diverse Anbieter bieten entsprechende Verträge, die gegen eine monatliche Gebühr oft bereits einige Ortungen inkludieren. Ortungen können aber auch mit zusätzlichen Kosten verbunden sei. Diese mobilfunknetzbasierten Ortungen können von einem PC oder per SMS vorgenommen werden. Geortet wird dabei nicht das Gerät, sondern die SIM-Karte, die in dem Gerät aktiv ist.

GPS

Wenn das Handy des Kindes über eine GPS-Funktionalität verfügt und dadurch eine satellitengestützte Ortung möglich ist, ist dies oft günstiger und zuverlässiger. Es wird das Gerät, nicht die Mobilfunkkarte, geortet. Die Ortung ist aufgrund der geringen GPS-Abweichung genauer als die Ortung über die Mobilfunknetze. Für eine GPS Ortung ist es allerdings notwendig, dass sich das Handy unter freiem Himmel befindet. Der Sichtkontakt ist nicht gegeben, wenn sich das Handy nicht unter freiem Himmel, also in einer Tasche, dem Schulranzen oder in einem Haus befindet. Lediglich alternativ erfolgt die Ortung aufgrund von WLAN-Geräten und Mobilfunkmasten in der Nähe.

Netzortung

Hierbei wird über den Mobilfunkanbieter ermittelt, in welchen Mobilfunkzellen das Handy des Kindes gerade eingebucht ist. Das funktioniert in gut ausgerüsteten Ballungsgebieten in einem Radius von wenigen hundert Metern. In ländlichen Gebieten, in denen die Mobilfunkmasten weiter voneinander entfernt stehen, kann diese Methode allerdings sehr ungenau sein.

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